Ein zentrales Element des Projekts ist ein Imagefilm. Aber wie geht man an so einen Film ran? Das erzählt Katja Mankiewicz im Interview.

Wie kam es zu der Idee zum Film?

Zunächst geht es uns vor allem einmal darum, die FH Aachen auch als Arbeitgeberin sichtbar zu machen. Wir sind ein Studienort, das weiß jeder, doch dass wir eine der größten Arbeitgeberinnen in der Region sind, ist wenig abgespeichert. Das müssen wir verändern. Und was liegt da näher, als Bewegtbild um Aufmerksamkeit zu wecken - und auch um emotional anzusprechen.

Was wollten Sie mit dem Film erreichen?

Zum einen ganz banal: Die FH Aachen als sympathische, spannende und renommierte Arbeitgeberin zu präsentieren. Im Detail geht es aber um viel mehr: Die größte Herausforderung war, wie wir die ungewöhnliche Vielfalt an Jobs an unserer Hochschule zeigen können. Wir haben eine Vielfalt auf drei Ebenen. In den Arbeitsfeldern: Von der Professur bis zum Hochschulmanagement. In den Arbeitsorten ob im Labor, dem Forschungsflugplatz, an Prüfständen etc. – eben nicht nur klassisches Büro - und in den Tätigkeiten, die es teilweise so in Unternehmen der freien Wirtschaft gar nicht gibt. Das macht es spannend – muss man aber auch erstmal abbilden.

Und wie ging es dann weiter?

Erst noch einmal ganz strategisch-konzeptionell: Wir haben für alle Bereiche erhoben, was die Vorteile an einem Job hier an der FH sind und sie nach Relevanz bewertet, um eine Entscheidungsgrundlage für die Inhalte des Films zu haben. Im nächsten Schritt ging es darum, alles zusammenzubringen: Die Kolleginnen und Kollegen in ihren vielfältigen Jobs, an den unterschiedlichen Orten zu zeigen und zu den verschiedensten Themen zu Wort kommen zu lassen. In Zahlen: Wir hatten vier Drehtage an vier Standorten mit mehr als 20 Personen mit O-Tönen vor der Kamera.

Was waren die größten Hürden?

Wir haben schnell gemerkt, dass authentisches Sprechen vor laufender Kamera mit thematisch vorgebebenen O-Töne einfach schwierig ist. Hier haben wir das Konzept dann spontan offener gestaltet. Mehr Spontanität und Sympathie, weniger Inhalt.

Was hat besonders viel Spaß gemacht?

Die Energie und Leidenschaft unserer Kolleginnen und Kollegen für Ihren Beruf zu spüren. Und das Kennenlernen der vielen spannenden Orte an unserer Hochschule. Für mich war das total neu, ich war richtig geflasht. Wer sitzt schon mal in einem Flugsimulator?

Was machen Sie jetzt mit dem Film?

Für uns ist der Film weit mehr als nur ein einzelnes Projekt: Er ist zentraler Baustein unseres Personalmarketings – und gleichzeitig der Startschuss für vieles, was noch kommt. Aus dem umfangreichen Material entsteht noch viel Content, mit dem wir zeigen, was uns als Arbeitgeberin wirklich ausmacht. Gerade im April ist eine umfangreiche LinkedIn Kampagne zum Karriereweg Professur gestartet. Im Sommer 2026 fällt der Startschuss für einen weiteren Film, dieses Mal konkret für den Job Professur - und wir werden, voraussichtlich im Herbst, mit einer Kampagne auch ins Stadtbild gehen.

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